Die diesjährigen DuG-Präsentationen fanden als Fachtagung der DuG-Kurse 6/7/8 statt. Hierzu waren auch die Eltern der DuG-Schüler eingeladen. Sie bekamen dabei einen ganz konkreten Einblick in das Fach Darstellen und Gestalten mit seinen Kriterien und Anforderungen, die die DuG-Schüler bei ihren Präsentationen zu erfüllen versuchen. Es gab Beobachtungsbögen, die das Publikum ausfüllte. Dabei wurde z.B. Gestik und Mimik, Präsenz, Publikumsausrichtung und Deutlichkeit der Sprache beobachtet. Anschließend gaben die zuschauenden DuG-Schülern den Spielern ein Feedback.
Bevor das Publikum kam, bereiteten wir uns auf unsere Stücke vor und wurden bei einem Fotoshooting auf der Bühne fotografiert.
Der 6. Jahrgang zeigte das Stück „Wer wird König?“- eine Erzählung mit Pantomimen. Die Schüler hatten Tiermasken aus Pappe und Gips gebastelt, die sehr viel Zeit gekostet haben, aber danach superschön und realistisch aussahen.
Die Schüler wollten mit ihrem Stück deutlich machen, dass man sich einfach aus manchen Streitigkeiten heraushalten sollte, um das zu erreichen was man wirklich will. Es war ihr erster großer Auftritt, den sie sehr gut gemeistert haben.
Wir, der 7. Jahrgang, zeigte das Theaterstück „r@usgemobbt“, ein Stück zum Thema Mobbing. Es gab drei Gruppen, mit je einem Anführer, die zusammen ihre Mobbingopfer brutal gemobbt haben, was bei einem der Opfer zum Tod führte. Jede Gruppe hatte einen eigenen Namen und ein Erkennungszeichen. Alle Gruppenmitglieder waren gleich gekleidet. Die Mobbingopfer waren ganz bunt und ausgefallen angezogen – halt nicht wie jeder Jugendliche heutzutage so rumläuft.
Wir hatten im Consol Theater das Stück „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ gesehen. Dieses Stück handelt auch von einem Mädchen, das von ihren Schulkameraden gemobbt wird, bis ihr ein Außerirdischer hilft selbstbewusster zu werden. Wir erarbeiteten zuerst die Charaktere und entwickelten dann 3-Wort-Satz-Dialoge. Anschließend erarbeiteten wir in drei Gruppen unsere Geschichte. Es war gar nicht so einfach, die drei Geschichten zu einer zusammenzuführen und die Übergänge zwischen den Szenen gut hinzubekommen.
So und nun kommen wir zur Präsentation der 8er. Es war faszinierend wie sie es geschafft haben, wie bei Stomp mit ganz normalen Besen die Bühne zu rocken -. Zwei Gruppen trafen aufeinander und bekämpften sich und vertrugen sich anschließend wieder. Ihre Wut und ihre Freude drückten sie alles mit den Besen aus. Sie machten verschiedene Bewegungen und Töne und hatten eine perfekte Choreografie. So eine schöne Musik hinzukriegen mit ganz normalen Besen muss echt schwer gewesen sein!
Lara Marie Haselbach aus der Klasse 7.4