(v.l.n.r.) Dr. Frank Meetz, Leibniz Gymnasium Essen, Jutta von Lukowicz, Berufskolleg Kuniberg Recklinghausen, Suat Yilmaz, Westfälische Hochschule, Maria Schulte-Coerne, Gesamtschule Horst-Gelsenkirchen zeigten, wie Schule und Hochschule Hand in Hand arbeiten können.
Am Dienstag, den 3. Dezember 2013, war Maria Schulte-Coerne von der Gesamtschule Horst bei der Fachtagung „TalentPerspektiven Ruhr“ mit auf dem Podium zum Thema „Talentscouting – gemeinsame Talentförderung“. Zusammen mit Suat Yilmaz, Koordinator „Meine Talentförderung“ der Westfälischen Hochschule, zeigte sie, wie die Schule mit Unterstützung des Programms unentdeckte Talente findet und fördert.
Experten aus Unternehmen, Wissenschaft und Bildung tauschten sich bei der ganztägigen Fachtagung der TalentMetropole Ruhr im ThyssenKrupp Quartier in Essen über Möglichkeiten und Perspektiven in der Förderung junger, talentierter Menschen aus. Denn im Ruhrgebiet schlummert viel mehr Potential als öffentlich wahrgenommen wird. Die Veranstaltung gab darum jungen Talenten unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion sowie Bildungsbiographie und Einkommen der Eltern eine Bühne und schärfte das Bewusstsein dafür, wie wertvoll und unverzichtbar sie für Gesellschaft und Wirtschaft sind.
Die Gesamtschule Horst zeigte in einem Workshop, wie sie es schafft, Talente zu erkennen und individuell zu fördern. In Kooperation mit der Westfälischen Hochschule bekommen Schüler ab der 10. Klasse hier nämlich die Möglichkeit, in Wunschberufe zu schnuppern, den Hochschulbetrieb direkt durch einen Besuch kennenzulernen oder ihre Kompetenzen in Mathe oder Schreiben frühzeitig zu verbessern. Denn Lehrer der Schule schlagen dem Talentförderer der Hochschule, Suat Yilmaz, studienwillige und talentierte Schüler für das Programm „Meine Talentförderung“ vor. Er berät die Schüler dann individuell und hilft mit seinen Kollegen von „Meine Talentförderung“ dabei, die Schüler bestmöglich auf ein Studium vorzubereiten – angefangen beim Förderunterricht bis hin zur Beantragung von Stipendien. „Durch die Talentförderung haben wir gemerkt, wie viel wir selbst mit ein wenig Aufwand bewegen können. Wichtig ist: selbst die Verantwortung zu übernehmen, einfach anzufangen und dann in solche Projekte hineinzuwachsen. Es gibt kein Patentrezept. Aber das Programm zeigt, dass wir Schüler, die sonst wahrscheinlich nicht den Sprung ins Studium wagen würden, motivieren und sie auf diesen Schritt vorbereiten können“, sagt Schulte-Coerne. Suat Yilmaz ergänzt: „Ich hoffe darum, dass unser Programm durch die Tagung Schule macht.“
Ansprechpartner: Maria Schulte Coerne